im Mai 2022 | Time to say goodbye

 

Liebe Künstler, liebe Unterstützer, verehrtes Publikum,

 

1998 ging das erste Gitarrenfestival über die Bühne, damals noch im Kunstschacht Katernberg, auf Zeche Zollverein. Danach begann die Entwicklung zum Gitarrenfestival-Ruhr. Seit 2004 teilten wir uns die künstlerische Leitung und Organisation.

 

Standorte waren die Philharmonie Essen, die Zeche Zollverein, das Schloss Borbeck, die Folkwang Universität der Künste, die Folkwang Musikschule, das Bürgermeisterhaus, das Mariengymnasium Essen-Werden, der Alte Bahnhof Kettwig und der Kreuzer in Essen, die Stadthalle und das Kloster Saarn in Mühlheim, die Bleckkirche in Gelsenkirchen, die Säule i Duisburg und die Eventkirche in Velbert. Bei allen Mitveranstaltern bedanken wir uns für die gute und professionelle Zusammenarbeit!

 

In den ersten Jahren stand das Festival jeweils unter einem Motto: Widerstand und Exil (1998), Musik aus Südamerika (1999), Guitarra y danza (2001), World of classical guitar (2004), Voice and Guitar (2005), Art of Duo (2006) und „Solo!“ (2007). Danach etablierten sich die Bereiche Alte Musik, Klassik, Jazz, Weltmusik, Crossover, Latin und Fingerstyle. Besetzt jeweils mit international herausragenden Solokünstlern und Ensembles. Wenngleich die Konzerte immer im Mittelpunkt des Festivals standen, erweiterten in manchen Jahren zusätzliche Formate wie Wettbewerbe, Meisterkurse, Workshops oder Studentenkonzerte der NRW Musikhochschulen das Festivalprogramm.

 

Jetzt, 24 Jahre nach dem ersten Gitarrenfestival, können wir auf Momente mit wunderbaren Musikerinnen und Musikern zurückblicken, die uns teilweise auch Jahre nach den Konzerten freundschaftlich verbunden sind. Ebenso blicken wir zurück auf zahllose Begegnungen mit Ihnen, liebes Publikum: viele Fachgespräche und ermunternde Reaktionen haben uns nicht müde werden lassen, unserem Motto "Nach dem Festival ist vor dem Festival" freudig zu folgen. Herzlichen Dank dafür!

 

Danke sagen wir auch unseren Unterstützern und Förderern, allen voran dem Bürgermeisterhaus in Essen-Werden, das in den letzten Jahren mit seinen schönen Räumlichkeiten und dem persönlichen Ambiente zu unserer Festival-Heimat geworden ist. Ein besonders herzlicher Dank geht dabei an den Förderverein „Freunde des Bürgermeisterhauses“ und deren langjährigen Geschäftsführerin Agnes Wallek. Danke sagen wir auch dem Instituts Français Essen.

 

Dankbar sind wir auch für die immer verlässlichen Unterstützung durch die Stadt Essen, der AllbauStiftung, der G.D. Baedeker-Stiftung, der Kulturstiftung Essen, der Alfred und Cläre Pott-Stiftung sowie der Sparkasse Essen. Auch bei unseren zahlreichen Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Festivals nicht in der Form und dem Umfang hätten Zustand kommen können.

 

Mit all diesen schönen Erinnerungen und beglückenden Momenten beenden wir nun das Gitarrenfestival-Ruhr. Wir hoffen und wünschen, dass Sie alle die Liebe zur Gitarre, zu der Musik mit ihren unterschiedlichen Stilen, Facetten und Möglichkeiten aktiv auf der Bühne oder passiv im Zuschauersaal weiterleben und weitergeben.

 

Herzlich Ihr

Thomas Hanz und Carsten Linck